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Donnerstag, 12. Januar 2012

mediale Wahrheit und so

Ich gestehe es ja ein:

Ja. Auch ich ergänze manchmal Berichte.
Damit diese besser lesbar und verständlicher werden.

Aber reine Phantasiegeschichten ?
Nein. Das sollte nicht sein.

Aber wenn ich sehe, dass die Zeitung einfach schreibt es sei so und so gewesen und das dann so schreibt, als stünde die Täterschaft fest:


DAS GEHT ZU WEIT.

In der Sache um die es in dem Bericht geht, verteidige ich.
Und nur für Euch Zeitungleute:

Fragt doch vorher wer der Verteidiger ist und ob der eine Stellungnahme abgibt.

Ihr könnt doch nicht einfach - wenn die Staatsanwaltschaft schon keine Erklärung abgibt - einfach so mal ins Blaue hinein die Täterschaft behaupten ?

Das ist widerwärtiger Journalismus. Pfui.



Dann noch eine Jugendschöffensache heute verhandelt, mit einem Staatsanwalt gedealt (über das Strafmaß, versteht sich) und eine Haftbefehlsverkündung mitgemacht.

Wieder einmal soll es um Drogen gehen und wieder einmal war der Proband so schlau ohne anwaltlichen Rat bei den "netten Beamten" einfach schon mal eine widersprüchliche Einlassung abzugeben.