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Montag, 23. Januar 2012

Eingangskontrollen bei Gericht

Nachdem ein Staatsanwalt jüngst durch einen Bürger bei der Urteilsverkündung erschossen wurde (mein Beileid der Familie), finden - wie wir alle merken - wieder gehäuft Eingangskontrollen statt.

Und da bin ich als Zeugenbeistand in einer größeren BTM Sache.
Der Angeklagte ist nach Aktenlage Drogenabhängig. Heroin. Also "Braunes".

Der Angeklagte ist wohl nicht so belesen und informiert gewesen als das er hätte mit Eingangskontrollen rechnen müssen.

Offenbar nicht.

Denn es geschieht das Folgende:


Der Angeklagte stellt sich in die Reihe der Wartenden. 
Vor seiner Durchsuchung wird er blass.
Er legt sein Hab und Gut aus seinen Taschen in die Wannen damit diese durchleuchtet werden können. 
Die Wanne fährt los. 
Der Angeklagte greif dann schnell in die Wanne und holt eine kleine Metalldose. 
Dann dreht er sich schnell um und gibt diese Dose seiner Freundin, die mehrere Personen hinter ihm wartet. 


Sie nimmt die Dose. 


Ein Wachmeister sieht das und wundert sich ob dieser Aktion. 
Der Wachmeister verlangt die Dose. 
Die Freundin lässt selbige vor Verwunderung fallen und die Dose springt auf.


Und "Braunes / Heroin" verteilt sich im Eingangsbereich... . 


Super Sache. 

Vorläufige Festnahme und Hinzurufen des LKA mit einem Schnelltest.

Dann schnell in die Hauptverhandlung, denn er ist ja Angeklagter.

So hat sich der Schlauberger wohl beim Eintritt ins Gericht gleich ein weiteres Verfahren eingehandelt.

Nicht so schlau ... .