Ok, ich weiß.
Nicht wenige meiner Berufskollegen fahren Taxi um um die Runden zu kommen.
Aber ich nicht.
Dachte ich jedenfalls.
Heute in Gerichtstermin in Hessen.
Mal wieder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Ein Zeuge kommt von ca. 50 KM vom Kanzleisitz und rief gestern Abend um 22.00 Uhr auf dem Notdiensthandy an und fragte, wann ich ihn denn abholen würde.
Ich wäre doch sicherlich so nett... .
Nein. Ich bin nicht so nett.
Wie kommen die dadrauf ? Gibt es etwa Kollegen oder Kolleginnen, die Taxi für Angeklagte oder gar Zeugen spielen ?
Soweit kommt es noch... .
Hier versucht sich Rechtsanwalt Dr. Lars Nozar (Anwalt in Saarbrücken mit dem "Hang" zur Strafverteidigung) mit dem Bloggen. Herr Dr. Nozar berichtet über dies und das. Insbesondere aber über den Alltag in der deutschen Justiz mit Gerichten, Staatsanwaltschaften, Behörden und auch mit Mandanten. Mal ernsthaft, mal nicht. Aber eine Bitte: nicht immer alles "Bier-Ernst" nehmen, was hier so gebloggt wird. Impressum: siehe unter www.nozar.eu
Dienstag, 31. Mai 2011
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Also der Herr Kachelmann wurde immer von seinen Anwälten durch die Gegend kutschiert ;)
AntwortenLöschenDer hatte aber auch das all-inclusive-wellness-in-court Programm, Version deluxe, das können sich selbstredend nicht alle leisten...
AntwortenLöschenVon Saarbrücken durch die Pfalz nach Hessen und die ganze Zeit den Mandanten an der Seite, der in allen Einzelheiten "noch mal durchsprechen" will, weshalb die alle doof sind - danke. Plädoyers halte ich selbst, vor der Beweisaufnahme brauche ich schon gar keins. Geschweige denn der Rückweg ...
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