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Mittwoch, 2. März 2011

Polizeiaufgebot in OWIG Sache

Es ist einfach nur lächerlich. Anders kann man es wirklich nicht beschreiben. Es ging - relativ banal - um eine OWIG Sache am Amtsgericht. Grund war ein Bußgeldbescheid und ein einhergehender Einspruch. Der Bußgeldbescheid wurde verhängt, da der Mandant an einem Stadtfest einen Getränkestand betrieb. Ordnungsgemäß und zugelassen. Nun waren viele Gäste noch zu früher Stunde anwesend und krakelten mal mehr, mal weniger. Wie auf Stadtfesten üblich. Nun soll der Mandant verantwortlich sein und hätte seine Musik ja auch viel zu laut gehabt. Egal. Mal sehen. Was vielmehr schmerzt: unter den Zeugen dafür, dass die Musik nicht zu laut war, waren einige "Rocker" der Hells Angels. Und das scheint unsere Justiz wohl arg zu stören. Denn: in der Hauptverhandlung waren so geschätzte 30 Mannen als Öffentlichkeit anwesend. Teils uniformiert, teils nicht. Allesamt aber Polizeibeamte. Ich meine wir hatten nicht einmal Zeugen geladen. Der Mandant war auch kein Mitglied im MC. Haben die Beamten nichts anderes zu tun als deren Zeit in einer OWIG Sache zu verplempern ? Mon Dieu. Die Abstrusität der Polizeipräsenz gipfelte natürlich darin, dass alles umsonst war. Denn der Mandant wurde an einer alten Adresse geladen und kam folglich nicht zum Termin. ... 

Außer Spesen nichts gewesen. 

Ach ja. Auf meine Frage an die Beamten, ob die sich nicht "lächerlich" vorkämen mit so einer Hundertschaft zu einer OWIG Sache zu kommen, verweigerten diese die Aussage. Ähhmmm...