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Mittwoch, 15. Dezember 2010

FREISPRUCH

Heute fingen wir mal schon um 08.00 Uhr mit einer Strafsache an einem pfälzischem Amtsgericht an. Vorwurf: Trunkenheitsfahrt. Der Angeklagte, mein Mandant, war so hin und weg von der netten Polizistin, dass er ihr gegenüber sagte das Auto gefahren zu sein. Nur: gesehen hatte ihn niemand; die Polizei kam wegen einem völlig anderen Sachverhalt. Nachdem der Mandant seinen Führerschein bei der Polizei abgeben durfte - wegen der eingeräumten Trunkenheitsfahrt - dünkelte ihm, dass man mit der Polizei nicht reden sollte. Und erst Recht nicht eine Trunkenheitsfahrt einräumen, die es nicht gab. Nun gut. Herr Staatsanwalt sah den Mandanten aufgrund seines Geständnis gegenüber der Polizistin als überführt. Nur hatte die Dame von der Polizei - wie eigentlich immer von der Polizei - meinen Mandanten nicht richtig bzw. ordnungsgemäß rechtsbelehrt. Daher schnell ein Widerspruch zur Akte mit der Folge, dass es keine verwertbaren Beweise für die Trunkenheitsfahrt gab und der Mandant FREIGESPROCHEN wurde. Und wieder ein ZUFRIEDENER MANDANT.

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