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Montag, 8. November 2010

Zusammenbruch

Wenn ich richtig gezählt habe, war das heute der dritte Tag vor der Wirtschaftsstrafkammer.

Es geht um 2 oder 2,3 oder 5,8 Millionen Euros.

Ist ja was.

Aber wenn wir wüssten, um was es wirklich geht, wären wir weiter.

Die Beweisaufnahme ergab nur, dass die Polizei die Angaben des Anzeigenerstatters, abschrieb und mit den Angaben des Angeklagten abglich.
Herr Staatsanwalt nahm das dann als Grundlage für die Anklage.

Wie in einem schlechten Film aus Kindertagen. 

Und jetzt stellt sich bei allen Rechenspielchen raus, dass die wirklichen Zahlen nie ermittelt wurden.

Und er eigens engagierte Wirtschaftsprüfer der Polizei hatte als Sachverständiger auch nur die Aufgabe die Buchungen zu prüfen. Eingang - Ausgang. Nicht mehr, nicht weniger.

Bewiesen ist daher nix.

Meine Meinung. 

Wenn der Angeklagte jetzt noch sagen würde das seine Zahlen nicht auf Fakten beruhen, fällt alles in sich zusammen.

Der Angeklagte käme dann aus der Haft.

Mal abwarten. ...