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Donnerstag, 25. November 2010

erste Runde

Heute ging es mal los mit einer Strafverhandlung.           Vorwurf Verdacht gewerbsmäßiger Betrug zu Lasten einer Bank. Der Mandant hatte einen Autohandel, wobei er die PKW Briefe immer der Bank im Rahmen einer Sicherungsabtretung hinterlegte. Die Briefe gingen rein und raus und das Kontokorrent hielt mal mehr, mal weniger die Waage. Bis ein neuer Jungspund bei der Bank eingestellt wurde und sich wunderte dass der Rückfluss nicht immer 1 zu 1 war.                  Das System, das die Waage nur immer etwa ausgeglichen sein sollte, kannte er nicht.         Und kündigt alle Darlehen und erstattet Strafanzeige.

Fazit: Freispruch.
Denn die Bank habe das Vorgehen im Geschäftsbetrieb jahrelang geduldet. Und das die Bank dann einen Jungspund einstellt, der von nichts Ahnung hat und überreagiert ist keine Grundlage für einen Betrug. Vielmehr, so der Richter, sollte die Bank deren Geschäftspraktiken überdenken.                          Schlimm genug, dass der Mandant durch die Kündigung der Geschäftskredite den Betrieb aufgeben musste und nahezu insolvent ist.                           Aber das interessiert die Bank nicht. Super.


 
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